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Grußwort für den Oldenburger Airborne-Fit-Run 2019

 

Liebe Läuferinnen und Läufer,

oder vielleicht passender: liebe Kämpferinnen und Kämpfer!

Herzlich willkommen in der Bümmersteder „Sandhölle“! Als wäre es schon fast Tradition, gebührt mir auch in diesem Jahr wieder die Ehre, die Schirmherrschaft für den Airborne-Fit Run zu übernehmen.

Auch bei dieser – nun schon neunten – Auflage sind die Plätze wieder restlos ausverkauft. Über 570 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden an diesem Tag an ihre Grenzen gehen und sich durch wahlweise 10 oder 20 Kilometer Parcours quälen. Diese Kontinuität darf sich wirklich sehen lassen! Möglich wird dies natürlich nur durch die zahlreichen Helferinnen und Helfer, die immer wieder dafür sorgen, dass diese aus der Oldenburger Sportszene kaum noch wegzudenkende Veranstaltung ein voller Erfolg wird. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an all jene Menschen.

Es sind alle Mitglieder des Airborne-Fit Run e.V., die dieses Event ermöglichen und damit ihre Ideen in die Tat umgesetzt haben. Stellvertretend für sie möchte ich hier den 1. Vorsitzenden Reiner Trosiener nennen. Meinen ganz besonderen Dank für diese großartige Leistung im Vorfeld!

Jede Kämpferin und jeder Kämpfer haben ihre eigene Art, sich auf diesen besonderen Tag vorzubereiten. Viele von ihnen werden sich im Training an ihre eigenen körperlichen und vielleicht auch an die psychischen Grenzen gebracht haben. Andere wiederum sind ganz bewusst ohne gesondertes Training an den Start gegangen, um herauszufinden, wie stark ihre „Grundleistung“ ist.

Wie sie es auch alle machen: Mir scheint, alle sind mit Ernst und sehr viel Ehrgeiz dabei. So ist der älteste Teilnehmer im Jahr 1949 geboren, der jüngste 2003; acht Teilnehmer haben wir beim Airborne-Junior-Run. Euch drücke ich ganz besonders die Daumen! Besonderen Respekt zolle ich auch denjenigen 140 Teilnehmern, die sich der Herausforderung des 20 km-Laufes annehmen.

Aber mehr noch: Es geht um die Gemeinschaft und den Teamgeist. 44 Läuferinnen und Läufer – und damit etwa jeder Dritte – laufen die Strecke als Team. Auch das betont die Gemeinsamkeit, die diese Veranstaltung ausdrückt. Denn Leistungsdruck haben wir alle miteinander schon im Alltag häufig genug. „Hindernisse stattdessen gemeinsam zu überwinden“, ist ein anderer Blickwinkel. Und diesen Gemeinschaftssinn brauchen wir auch: Denn Hindernisse gemeinsam zu überwinden, müssen wir uns in unserer Gesellschaft viel stärker vornehmen. Das ist die allerbeste Abwehr gegen jene, die mit dumpfen Parolen im Grunde nur ihren eigenen Willen durchsetzen wollen. Hindernisse gemeinsam zu überwinden, festigt auch unseren Blick für genau jene Hilfe, die der andere im aktuellen Moment dringend braucht.

Zeiten und Zahlen sind am Ende aber doch nicht alles. Denn was sagt eine neue Bestmarke schon groß aus, über uns selbst? Viel besser ist doch das Gefühl, wenn wir genau im richtigen Moment die Hand gereicht haben, während jemand vom Hindernis „abzuschmieren“ drohte. Der Dank und das Lächeln, das wir dafür dann anschließend ernten, ist doch die eigentliche, die wahre Bestmarke!

Im Sinne dieses Appells an unseren Gemeinschaftssinn wünsche ich allen Hals- und Beinbruch in der Sandhölle von Bümmerstede!